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So bereitest du dich auf die Wandersaison im Sommer in der Eifel vor: 10 Tipps von Sport Giese

10 praktische Tipps für deine Sommerwanderung in der Eifel – von der Wahl der Wanderschuhe und Wandersocken bis zu Route, Rucksack, Wasser und Kleidung

Beratung im Ladengeschäft von Sport Giese

Wie bereitest du dich im Sommer auf eine Wanderung in der Eifel vor? Was solltest du mitnehmen, welche Wanderschuhe passen zu deiner Tour und worauf solltest du bei Hitze, Wetterwechseln und längeren Strecken achten?

Der Sommer ist eine der schönsten Jahreszeiten zum Wandern in der Eifel. Wälder, Täler, Flüsse, Stauseen und zahlreiche Wanderwege rund um Bitburg und Prüm bieten Touren für ganz unterschiedliche Ansprüche – von einer kurzen Familienwanderung bis zu einer mehrstündigen Tour mit Höhenmetern.

Dabei unterscheiden sich die Anforderungen je nach Strecke deutlich. Die Stausee-Prümtalroute bei Biersdorf am See ist zum Beispiel rund 17 km lang und hat etwa 582 Höhenmeter. Eine solche Tour stellt ganz andere Anforderungen an Kondition, Schuhe und Ausrüstung als ein kurzer Spaziergang.

Eine gute Wanderung beginnt deshalb nicht erst am Startpunkt, sondern schon bei der Vorbereitung.

Hier sind 10 praktische Tipps, mit denen du dich auf deine Sommerwanderung in der Eifel vorbereiten kannst.

1. Überprüfe deine Wanderschuhe vor der Saison

Bevor du deine erste längere Tour startest, lohnt sich ein genauer Blick auf deine Wanderschuhe.

Ist das Profil deutlich abgenutzt? Hat die Sohle weniger Grip als früher? Sitzt die Ferse noch sicher? Gibt es Risse oder andere Beschädigungen?

Wenn dein Schuh seine ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt, ist es Zeit für ein neues Paar.

Für kurze und leichte Touren reichen häufig leichte Hiking- oder Multifunktionsschuhe. Bei längeren Strecken, anspruchsvollerem Gelände oder Wanderungen mit Rucksack kann ein stabilerer Wanderschuh oder ein Trekkingmodell sinnvoll sein.

Achte bei der Auswahl besonders auf:

  • Grip der Sohle
  • sicheren Halt der Ferse
  • Stabilität und Fußführung
  • Komfort und Dämpfung
  • Schutz vor Feuchtigkeit
  • Eignung für das Gelände deiner Route

Die wichtigste Frage lautet also nicht: „Welcher Wanderschuh ist der beste?“, sondern: „Welcher Schuh passt zu meiner Tour?“

2. Starte keine lange Tour mit völlig neuen Schuhen

Neue Wanderschuhe sollten nicht direkt auf einer langen Tour zum Einsatz kommen.

Auch wenn sie sich im Geschäft bequem anfühlen, müssen sich deine Füße zunächst an Passform und Bewegungsablauf gewöhnen. Auch LOWA empfiehlt, neue Wanderschuhe schrittweise einzulaufen und zunächst auf kürzeren Strecken zu testen.

Beginne deshalb mit kurzen Spaziergängen und verlängere die Strecken nach und nach.

Teste die Schuhe möglichst auf verschiedenen Untergründen – zum Beispiel auf Asphalt, Waldwegen, Schotter sowie bei Auf- und Abstiegen. So merkst du schnell, ob sie auch unter realen Bedingungen bequem sitzen.

3. Wähle die richtigen Wandersocken

Wandersocken sind kein Nebendetail. Auf einer längeren Tour können sie einen deutlichen Unterschied machen.

Gute Wandersocken sollten:

  • Feuchtigkeit vom Fuß wegtransportieren
  • angenehm und sicher sitzen
  • möglichst wenig Falten bilden
  • zur Passform und zum Volumen des Schuhs passen

Für längere Wanderungen sind spezielle Wandersocken meist die bessere Wahl als normale Baumwollsocken.

Und noch ein wichtiger Tipp: Nimm zur Anprobe genau die Socken mit, die du später auf der Tour tragen möchtest.So kannst du die Passform des Schuhs realistisch beurteilen.

4. Informiere dich vor der Tour über die Route

Die Kilometerzahl allein sagt wenig darüber aus, wie anstrengend eine Wanderung tatsächlich wird.

Schau dir vor dem Start deshalb an:

  • Länge der Route
  • Höhenmeter
  • Untergrund
  • ungefähre Gehzeit
  • Schwierigkeitsgrad
  • steile An- und Abstiege
  • Möglichkeiten zum Abkürzen
  • Rastplätze
  • Möglichkeiten zum Nachfüllen von Wasser
  • Wettervorhersage

10 Kilometer auf relativ ebenem Untergrund sind etwas völlig anderes als 10 Kilometer mit vielen Anstiegen und technischen Passagen.

Je genauer du deine Route kennst, desto besser kannst du deine Kleidung, dein Schuhwerk und deinen Rucksack darauf abstimmen.

5. Achte in der Eifel besonders auf den Grip

Waldwege können nach einem Regenschauer völlig anders aussehen als bei trockenem Wetter. Nasse Wurzeln, Steine, Schotter und lehmige Passagen können deutlich rutschiger werden.

Achte deshalb bei deinen Wanderschuhen nicht nur auf Komfort, sondern auch auf die Qualität und das Profil der Sohle.

Besonders wichtig ist guter Grip auf:

  • nassen Steinen
  • Wurzeln
  • Schotter
  • feuchten Waldwegen
  • steilen Abstiegen

Gerade in der Eifel lohnt es sich, den Schuh an das tatsächliche Gelände anzupassen – nicht nur an die Wettervorhersage.

6. Packe deinen Rucksack sinnvoll

Für eine normale Tagestour brauchst du keinen Expeditionsrucksack.

Zur Grundausstattung gehören je nach Route und Wetter zum Beispiel:

  • ausreichend Wasser
  • kleiner Snack
  • leichte Regenjacke
  • zusätzliche Kleidungsschicht
  • Sonnencreme
  • Kopfbedeckung
  • Handy
  • Powerbank
  • kleines Erste-Hilfe-Set

Was du zusätzlich brauchst, hängt von der Länge und Schwierigkeit deiner Tour ab.

Grundsätzlich gilt: Je länger die Strecke und je mehr Höhenmeter du vor dir hast, desto wichtiger wird ein möglichst sinnvoll gepackter und nicht unnötig schwerer Rucksack.

7. Im Sommer ist Wasser wichtiger als ein zusätzliches T-Shirt

Bei warmem Wetter kann eine Wanderung deutlich anstrengender werden – besonders auf offenen Abschnitten, bei wenig Schatten oder längeren Anstiegen.

Prüfe deshalb vor dem Start:

  • Wie lange bist du unterwegs?
  • Wie warm wird es?
  • Wie viele schattige Abschnitte gibt es?
  • Wo kannst du Wasser nachfüllen?

Verlass dich dabei nicht auf zufällige Wasserquellen entlang der Strecke.

Wenn ein besonders heißer Tag bevorsteht, können schattige Waldwege eine gute Wahl sein. Auch die Eifel Tourismus GmbH empfiehlt bei hohen Temperaturen, möglichst schattige Wanderrouten zu wählen.

8. Zieh dich nach dem Zwiebelprinzip an

Das Wetter in der Eifel kann sich im Laufe eines Tages schnell verändern.

Morgens kann es im Wald kühl sein, später wird es auf offenen Abschnitten warm und am Nachmittag kann ein Regenschauer dazukommen.

Mehrere leichte Schichten geben dir dabei mehr Flexibilität:

  • atmungsaktive Basisschicht
  • leichte zusätzliche Schicht
  • Regen- und Windschutz

So kannst du deine Kleidung an Temperatur und Bewegungsintensität anpassen.

Mehrere leichte Schichten sind dabei meist praktischer als ein einzelnes schweres Kleidungsstück.

9. Starte nicht direkt mit der schwierigsten Route

Wenn du gerade erst mit dem Wandern in der Eifel beginnst, muss es nicht gleich die längste oder anspruchsvollste Tour sein.

Starte lieber mit einer kürzeren, einfachen Strecke und steigere anschließend Schritt für Schritt:

  • Distanz
  • Höhenmeter
  • Gehzeit
  • Schwierigkeit des Untergrunds

Ein guter Maßstab: Nach der Wanderung solltest du das Gefühl haben, dass du gerne wieder losziehst – nicht, dass du erst mehrere Tage Erholung brauchst.

So findest du mit der Zeit heraus, welche Strecken und Belastungen wirklich zu dir passen.

10. Bereite deine Ausrüstung am Tag vorher vor

Lass das Packen nicht bis zum Morgen der Wanderung.

Prüfe am Vortag deine Ausrüstung:

  • Wettervorhersage geprüft
  • Route und Gehzeit bekannt
  • Wanderschuhe passend zu Gelände und Wetter
  • Wandersocken bereit
  • Wasser eingepackt
  • Regenjacke dabei
  • Sonnencreme und Kopfbedeckung eingepackt
  • Handy und Powerbank geladen
  • kleines Erste-Hilfe-Set dabei

Und wirf noch einmal einen Blick auf deine Schuhe: Ist das Profil noch ausreichend? Sitzt die Ferse sicher? Gibt es Beschädigungen? Passt der Schuh wirklich zu deiner geplanten Tour?

Wenn du merkst, dass deine alten Schuhe nicht mehr zuverlässig sind oder nicht zu deiner nächsten Route passen, komm bei Sport Giese in Bitburg oder Prüm vorbei.

In Bitburg kannst du zusätzlich eine kostenlose 3D-Fußanalyse mit Foot Balance machen. Sie gibt dir zusätzliche Informationen über deine Füße und kann uns dabei helfen, gemeinsam ein Schuhmodell auszuwählen, das zu deiner Passform und deinen geplanten Touren passt.

Und wenn du ein neues Paar gefunden hast: Teste es zunächst auf kürzeren Strecken, bevor du damit auf eine lange Wanderung gehst.

Für Bewegung gemacht. Für dich ausgewählt.

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